Augenlasern München

Augenkrankheiten

Das Auge ist ein komplexes Organ und die Fähigkeit klar und scharf zu sehen, kann an vielen Stellen gestört werden. Neben der weit verbreiteten Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit gibt es eine Vielzahl von weiteren Augenkrankheiten wie den Grünen Star (Glaukom), den Grauen Star (Katarakt), die Netzhautablösung, die Glaskörperveränderung, die diabetische Retinopathie, bei der die Netzhaut zerstört wird, oder harmlosere Beeinträchtigungen wie trockene Augen und Bindehautentzündungen. Doch dank der modernen Medizin lassen sich viele Augenerkrankungen und deren Symptome durch Maßnahmen wie Medikamente, Operationen oder Sehhilfen behandeln. Neben den verschiedenen Therapiemöglichkeiten sind aber auch Maßnahmen zur Prävention und zur Früherkennung sehr wichtig, um einem krankheitsbedingten Sehverlust vorzubeugen. Je früher eine Augenkrankheit erkannt wird, desto besser können in den meisten Fällen die Therapiemaßnahmen greifen.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen unterstützen den Erhalt der Sehkraft

Um mögliche Erkrankungen der Augen rechtzeitig erkennen und behandeln zu können, ist eine regelmäßige Kontrolle beim Augenarzt sinnvoll. Viele Krankheiten wie der Grüne Star,  die altersbedingte Maculadegeneration oder eine Ablösung der Netzhaut bleiben bei fehlender Früherkennung lange Zeit unbemerkt. Wenn dann die ersten spürbaren Sehprobleme auftreten, ist die Erkrankung bereits sehr weit fortgeschritten und es liegen irreversible Beschädigungen vor, die sich dann nicht mehr beheben lassen. Nur durch eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung lassen sich verschiedene Augenkrankheiten und ihre Symptome frühzeitig erkennen und wirkungsvoll therapieren, ehe es zu schlimmeren Folgen kommt.

Sport und gesunde Ernährung tun den Augen gut

Anders als beispielsweise unsere Zähne benötigen die Augen keine regelmäßige Pflege, um lange funktionstüchtig zu bleiben. Doch neben den nicht beeinflussbaren Faktoren wie Alter oder genetische Veranlagung gibt es auch eine Reihe von Maßnahmen, die zur Gesunderhaltung der Augen beitragen und das Risiko für Augenkrankheiten wie AMD (Altersbedingte Maculadegeneration oder diabetische Retinopathie) reduzieren. Unter anderem beeinflussen Rauchen, starke Sonneneinstrahlung und die Ernährung die Gesundheit des Auges. Beispielsweise wird das Erkrankungsrisiko für Grünen Star durch Bluthochdruck und einen hohen Cholesterinwert deutlich erhöht. Studien zufolge leidet jeder zweite Glaukom-Patient an einem zu hohen Blutdruck und jeder dritte an einem erhöhten Blutfettspiegel oder Diabetes. Doch durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung wird das Risiko für diese Gesundheitsprobleme und dadurch auch für Augenkrankheiten erheblich gesenkt. Zudem wird das Auge durch eine gesunde Ernährung mit allen Vitaminen versorgt, die es benötigt. Auch regelmäßiger Sport tut den Augen gut, da Sport den Augeninnendruck senkt und die Durchblutung fördert. Dadurch lassen sich besonders jene Augenkrankheiten vermeiden, die durch eine Durchblutungsstörung ausgelöst werden.

Die drei häufigsten Augenkrankheiten im Alter: Verbreitung und Behandlungsmöglichkeiten

Im Alter lässt die Sehkraft allmählich nach, ohne dass spezielle Augenkrankheiten vorliegen müssen. Darüber hinaus steigt im Alter auch das Risiko für verschiedene Augenkrankheiten, die unbehandelt bis zur Erblindung führen können. Zu den häufigsten Augenkrankheiten gehören Grauer und Grüner Star, die AMD sowie die Ablösung der Netzhaut.

Grauer Star

Der Graue Star (Katarakt) bezeichnet eine meist altersbedingte Eintrübung der Augenlinse. Statistisch gesehen leidet jeder zweite deutsche Bürger im Alter zwischen 52 und 64 Jahren an Grauem Star. Ab 65 Jahren sind es sogar weit über 90 %, bei denen der Graue Star auftritt. Viele bemerken die allmähliche Eintrübung der Linse zunächst nicht und nehmen erst im hohen Alter eine spürbare Beeinträchtigung des Sehvermögens wahr. Mit einer Augenoperation lässt sich der Graue Star erfolgreich behandeln. Dabei wird die eingetrübte Augenlinse entfernt und durch eine Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse (IOL), ersetzt. Jährlich unterziehen sich etwa 700.000 bis 800.000 Menschen in Deutschland einer Kataraktoperation. Der Eingriff gilt als eine der sichersten und ungefährlichsten Augenoperationen. Rund 98 % der Operationen des Grauen Stars verlaufen ohne nennenswerte Komplikationen.

Grüner Star (Glaukom)

Der Grüne Star (Glaukom) bezeichnet eine Gruppe von Augenkrankheiten, die zu einer Beschädigung der Nervenfasern im Sehnerv führen. Die Folge sind Gesichtsfeldausfälle und eine langsame Verschlechterung der Sehkraft. In Deutschland sind etwa 2,3 Millionen Menschen vom Grünen Star und dessen Vorstadien betroffen. Obwohl eine Erblindung bei rechtzeitiger Behandlung häufig vermeidbar wäre, gehört der Grüne Star in den Industrienationen mit zu den häufigsten Erblindungsursachen. Gegenwärtig lassen sich etwa 15 Prozent aller Erblindungen auf Glaukome zurückführen. Das bedeutet, dass jährlich bis zu 2.000 Menschen in Deutschland an einem Glaukom erblinden. Doch je früher die Krankheit diagnostiziert wird, desto besser sind die Heilungschancen. Zwar lässt sich trotz moderner Technik ein einmal entstandener Schaden am Sehnerv nicht mehr rückgängig machen, weshalb eine Verbesserung der Sehausfälle nicht mehr möglich ist, doch durch eine fachgerechte Behandlung kann die Erkrankung gestoppt oder zumindest deutlich verlangsamt werden.
In der Regel wird der Grüne Star zunächst medikamentös mit Augentropfen behandelt. Wenn es allerdings nicht gelingt, das Therapieziel durch Medikamente zu erreichen, oder der Patient die Tropfen nicht gut verträgt, kann das Glaukom auch durch einen Lasereingriff oder eine Operation behandelt werden. Da mit dem Alter das Risiko, an einem Glaukom zu erkranken, erheblich zunimmt, empfiehlt sich ab dem 40. Lebensjahr eine regelmäßige Glaukom-Früherkennungsuntersuchung beim Augenarzt.

Altersbedingte Maculadegeneration

Bei der altersbedingten Maculadegeneration werden die Nervenzellen im Bereich des schärfsten Sehens (der Macula) zerstört. Dadurch kommt es zu einer erheblichen Minderung des zentralen Sehvermögens. In Deutschland gehört die AMD mit zu den häufigsten Ursachen für eine schwere Sehbehinderung bzw. Erblindung im Alter. Jährlich erblinden etwa 5.000 Menschen in Deutschland durch AMD und mehr als 4 Millionen Deutsche leiden an einer Form der Maculadegeneration. Das Risiko, an AMD zu erkranken, nimmt mit dem Alter deutlich zu. In den meisten Fällen tritt die Erkrankung nach dem 55. Lebensjahr auf. Da ein verloren gegangenes Sehvermögen möglicherweise nicht wieder hergestellt werden kann, ist eine Früherkennung der Krankheit sehr wichtig. Durch eine rechtzeitige Behandlung lässt sich der Krankheitsverlauf der Maculadegeneration verlangsamen oder sogar stoppen, bevor die zentrale Sehschärfe zu stark abnimmt. Deswegen sollte man spätestens ab dem 55. Lebensjahr in regelmäßigen Abständen den Macula-Test sowie eine gründliche Augenuntersuchung durchführen. Zur Behandlung der feuchten Maculadegeneration werden die Injektion von Medikamenten direkt in das betroffene Auge, medikamentöse Therapien und Lasertherapien eingesetzt.

Wenn Sie wegen Ihres Sehvermögens Sorgen oder Befürchtungen haben oder einen erfahrenen Augenarzt in München für die Behandlung bereits diagnostizierter Augenkrankheiten suchen, sprechen Sie uns bitte an. Wir helfen Ihnen gerne, Ihre Sehkraft zu erhalten, sie im Rahmen der medizinischen Möglichkeiten wiederherzustellen oder sie zum Beispiel durch eine Laserkorrektur von Fehlsichtigkeit zu verbessern. Bitte denken Sie daran: Nicht alle Erkrankungen haben spezifische Symptome! Nur der Besuch beim Facharzt sorgt hier für Sicherheit.