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Glaukom – Behandlung des Grünen Stars

Der Grüne Star, auch Glaukom genannt, bezeichnet eine Reihe von Augenerkrankungen, bei denen die feinen Fasern des Sehnervs geschädigt werden und absterben. Von dieser schwerwiegenden Augenkrankheitt, die vor allem im fortgeschrittenen Alter auftritt, sind Menschen weltweit betroffen.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Symptome des Grünen Stars?
Was passiert beim Grünem Star?
Was sind Risikofaktoren?
Was begünstigt Grünen Star?
Wie kann man einem Grünen Star vorbeugen?
Ist der Grüne Star heilbar?
Glaukom: Alles auf einen Blick
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Kontakt: Ihr Augenarzt in München: Dr. Maschauer

FAQ: Fragen rund um den Grünen Star

Was sind Symptome des Grünen Stars?

Vor allem zu Beginn macht sich ein Grüner Star weder durch Schmerzen noch durch Sehstörungen bemerkbar, sondern entwickelt sich völlig unauffällig. Im Laufe der Zeit wird das Gesichtsfeld von außen mehr und mehr eingeengt. Gegenstände im Zentrum des Gesichtsfeldes lassen sich noch klar erkennen, doch außen liegende Objekte sind nicht mehr sichtbar.

Was passiert beim Grünem Star?

Beim Glaukom stirbt bedingt durch einen erhöhten Augeninnendruck zunehmend der Sehnerv ab – und damit kommt es zu einer Abnahme der Nervenimpulse an das Gehirn. Die Einschränkung der Wahrnehmung im Raum führt oft zu Schwierigkeiten zum Beispiel beim Treppensteigen oder im Straßenverkehr. Zusätzlich kann es auch zu Störungen des Farbsinnes, des Kontrastsinnes und der Dunkelanpassung kommen.

Im Laufe der Zeit wird das Gesichtsfeld von außen mehr und mehr eingeengt. Gegenstände im Zentrum des Gesichtsfeldes lassen sich noch klar erkennen, doch außen liegende Objekte sind nicht mehr sichtbar. Allerdings werden auch diese Symptome vom Patienten sehr spät wahrgenommen. Im Endstadium ist die Verbindung zwischen Sehnerv und Gehirn völlig unterbrochen. Als Folge dieser nicht mehr reparablen Veränderung kommt es zu einer Erblindung.

Was sind Risikofaktoren?

Zwar kann grundsätzlich jeder Mensch unabhängig vom Alter an einem Glaukom erkranken, den-noch gehört das Alter zu den größten Risikofaktoren. Während das Glaukom bei etwa 2 % aller Perso-nen ab dem 40. Lebensjahr auftritt, liegt die Häufigkeit jenseits des 75. Lebensjahres bereits zwischen 7 und 8 %. Ab dem 80. Lebensjahr erkranken etwa 10-15 % an einem Glaukom. Aber auch erbliche Faktoren beeinflussen das Glaukom-Risiko. Besonders Menschen, bei denen Verwandte ersten Grades (Eltern oder Geschwister) an einem Glaukom erkrankt sind, gelten als gefährdet. Bei einer solchen familiären Vorbelastung sollte man schon in jungen Jahren regelmäßig zur Glaukom-Kontrolle beim Augenarzt gehen, sodass gegebenenfalls frühzeitig mit der Glaukom-Behandlung begonnen werden kann.

Was begünstigt Grünen Star?

Neben dem Alter und der genetischen Veranlagung gibt es aber noch eine Vielzahl an weiteren Risikofaktoren, die das Auftreten eines Glaukoms begünstigen. Dazu gehören:

  • erhöhter Augeninnendruck
  • ethnische Zugehörigkeit (höheres Erkrankungsrisiko bei Menschen afrikanischer Abstammung)
  • Fehlsichtigkeit wie höhergradige Kurzsichtigkeit (Myopie)
  • starke Weitsichtigkeit (Hyperopie)
  • Diabetes mellitus
  • Durchblutungsfehlregulationen und Gefäßverschlüsse
  • Langzeitbehandlung mit Cortison oder anderen Medikamenten
  • ernstere Augenverletzungen
  • frühere Augenoperationen
  • schwere Entzündungen im Auge

Wie kann man einem Grünen Star vorbeugen?

Da das Erkrankungsrisiko mit zunehmendem Alter erheblich steigt, ist es empfehlenswert, ab dem 40. Lebensjahr alle zwei Jahre den Augeninnendruck überprüfen zu lassen. Für Menschen mit zusätzlichen Risikofaktoren empfiehlt sich sogar eine jährliche Untersuchung, um so die Krankheit rechtzeitig aufzuspüren.
Unbehandelt führt ein Grüner Star des Auges bzw. ein Glaukom stets zu einer Erblindung. Das Heimtückische an der Krankheit ist, dass es sich dabei um einen schleichenden und schmerzfreien Prozess handelt. Die ersten spürbaren Symptome treten oftmals erst Jahre nach Beginn der Krankheit auf. Wenn sich die Beschädigungen am Sehnerv durch eine schlechte Sehleistung oder Gesichtsfeldausfälle bemerkbar machen, ist die Erkrankung meist sehr weit fortgeschritten. Der entstandene Schaden lässt sich selbst mit moderner Medizin nicht mehr rückgängig machen. Umso wichtiger ist eine regelmäßige Kontrolluntersuchung.

Ist der Grüne Star heilbar?

Bei frühzeitiger Erkennung kann ein Grüner Star in der Regel gut behandelt werden. Durch eine fachgerechte Glaukom-Behandlung lässt sich der Krankheitsverlauf entweder vollständig stoppen oder zumindest bedeutend verlangsamen, sodass mindestens eine völlige Erblindung verhindert werden kann.
Doch meist wird der Augenarzt erst bei einer spürbaren Beeinträchtigung der Sehleistung oder starken Gesichtsfeldausfällen aufgesucht. Die entstandenen Schäden am Sehnerv lassen sich dann nicht mehr beheben.

Glaukom: Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Definition

Schädigung der feinen Fasern des Sehnervs


Symptome

Gesichtsfeldeinschränkungen, Sehminderung, blinde Flecken, regenbogenartige Ringe um Lichtquellen


Behandlung

Medikamentös & durch eine Operation


Mögliche Folgen der Nicht-Behandlung

Sehschwäche bis Erblindung

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Zu Beginn der Erkrankung treten keine spürbaren Symptome und subjektiven Beschwerden auf. Ohne regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt ist es daher fast unmöglich, den Grünen Star rechtzeitig zu erkennen. Aus diesem Grund gehört das Glaukom trotz theoretisch guter Behandlungsmöglichkeiten mit zu den häufigsten Erblindungsursachen in den westlichen Industrienationen. Jährlich erblinden bis zu 2.000 Menschen in Deutschland an einem Glaukom. Gleichzeitig ist der Grüne Star aber auch eine der am häufigsten vermeidbaren Ursachen für Blindheit, denn dank der modernen Medizin kann der Verlust der Sehkraft verhindert werden, sofern das Glaukom nur rechtzeitig diagnostiziert wird.

Zur Diagnose des Grünen Stars wird unter anderem der Augeninnendruck gemessen. Sehr viele Augenärzte bieten eine Grüner-Star-Früherkennung (Glaukomfrüherkennung) an. Leider ist das Glaukom-Screening bisher eine Igel-Leistung. Das heißt, der Patient muss selbst für die Glaukom-Früherkennungsuntersuchung beim Augenarzt aufkommen, wenn kein spezielles Risiko oder kein Krankheitsverdacht besteht. Viele Menschen, die das Erkrankungsrisiko unterschätzen, sparen sich die Kosten lieber und riskieren damit den unwiederbringlichen Verlust einer unserer wichtigsten Fähigkeiten.

Augenarzt in München Dr. Maschauer: Kontakt

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